Treffen mit dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft europäischer Grenzregionen (AGEG)

Am Mittwoch hielt sich im Szczecin der Präsident der Arbeitsgemeinschaft europäischer Grenzregionen (AGEG) und Parlamentspräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Herr Karl-Heinz Lambertz auf .

Herr Lambertz kam nach Stettin auf Einladung der Euroregion Pomerania.  Er traf sich mit  dem Präsidenten der Stadt Szczecin Herrn Piotr Krzystek, mit seinem Vertreter Herrn Krzysztof Soska (der zugleich der Vorstandsvorsitzende des Vereins der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania ist), mit Herrn Paweł Bartnik,  dem Geschäftsführer des Vereins und der stellv. Geschäftsführerin, Frau Irena Stróżyńska. Das Gespräch fing mit Anmerkungen über die momentane Situation in der EU und die EM 2016 in Frankreich an. Aber das zentrale Thema des Gesprächs war der Fonds für kleine Projekte, der das wichtigste Projekt im Rahmen aller Kooperationsprogramme ist. Zur Zeit hört man seitens der EU- Kommission skeptische Äußerungen über den Erhalt des FkP.
„Als Vertreter der
AGEG kann ich Ihnen versichern, dass wir einen realen Einfluss auf die EU-Rechtsprechung haben, die wiederum  einen unmittelbaren Einfluss auf die lokale und regionale Selbstverwaltung hat“, sagte Herr Karl-Heinz Lambertz. „In meiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der Regionen werde ich mich dafür einsetzen, das das Instrument der kleinen  Projekte ein fester Bestandteil aller künftigen Kooperationsprogramme wird.“ Diese Aussage ist von großer Bedeutung, weil Überlegungen über die kommende  Förderperiode in der Europäischen Kommission schon jetzt angestellt werden.

Krzysztof Soska sagte, der Name „kleine Projekte“ habe einen negativen Tauch. Man solle eher den Namen „people to people“ anwenden. Diese Projekte seien der Kern aller Kooperationsprogramme und in ihnen stecke die große Chance für die Bekämpfung der EU-Krise im Zusammenhang mit der wachsenden EU-Skepsis. Gerade in den Grenzregionen könne man positive Ergebnisse des Zusammenwachsens Europas beobachten.


Piotr Krzystek machte die wichtige Rolle der Stadt Szczecin in der Euroregion Pomerania deutlich. „Grenzüberschreitende Ausstrahlung des Metropolenraumes Szczecin kann Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung beiderseits der Grenze geben“. Paweł Bartnik fügte hinzu, dass auf beiden Seiten der Grenze niemand mehr den Sinn der deutsch- polnischen Projekte in Frage stellt.

Der Stadtpräsident lud die AGEG mit einer ihrer Veranstaltungen nach Szczecin ein.


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